Rezension zu Sebastian Fitzek: Das Paket

Seit die junge Psychiaterin Emma Stein in einem Hotelzimmer vergewaltigt wurde, verlässt sie das Haus nicht mehr. Sie war das dritte Opfer eines Psychopathen, den die Presse den »Friseur« nennt (…) Nur in ihrem kleinen Haus am Rande des Berliner Grunewalds fühlt sie sich noch sicher – bis der Postbote sie eines Tages bittet, ein Paket für ihren Nachbarn anzunehmen.
Einen Mann, dessen Namen sie nicht kennt und den sie noch nie gesehen hat, obwohl sie schon seit Jahren in ihrer Straße lebt … (Klappentext, Sebastian Fitzek, Das Paket)

Hervorragend geschrieben, spannend ab der ersten Seite und ein Grund den Haushalt zu vernachlässigen!

Das Paket war mein erstes Buch von Fitzek – und es war ein Volltreffer! Nicht nur ist es wortgewandt und stilistisch einwandfrei verfasst, es hat auch alles, was man sich von einer guten Geschichte wünscht. Die Wendungen waren nicht leicht vorherzusehen und die Szenen gekonnt miteinander vernetzt.

Fitzek zieht den Leser in die Gedankenwelt der jungen Emma und schildert all ihre Ängste und Einbildungen so glaubhaft, dass man zwischendurch selbst nicht mehr weiß, ob man noch richtig tickt … macht aber nichts, da man es ohnehin nicht schafft das Buch wegzulegen, um sich aus dem Lesesessel zu erheben.

Ein großes Lob auch an das Cover. Endlich einmal wirklich kreativ und anders gestaltet, ganz passend zum Thema des Buches. So etwas hat man gerne im Regal stehen!

Mein Fazit: Wer es noch nicht zuhause hat, sollte das ganz schnell ändern!

Für alle Schreibinteressierten: Das Paket eignet sich auch hervorragend um Spannungsaufbau, Cliffhanger und literarische Adrenalinkicks am praktischen Beispiel zu studieren. Fitzek macht das großartig!

 

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